Wie funktionieren Überdruckventile an Pumpen?
Wenn in einem Prozess die Förderung der Flüssigkeit durch eine verstopfte oder geschlossene Druckleitung verhindert wird, kann sich Druck aufbauen. Dieser Druckaufbau kann den Motor zum Stillstand bringen, die Antriebsausrüstung beschädigen, die Pumpe beschädigen oder sogar Schläuche oder Rohrleitungen zum Bersten bringen. Um dies zu verhindern, sind Überdruckventile eine gängige Wahl. Das Ventil besteht aus mehreren Schlüsselkomponenten: dem Ventilkörper, der die inneren Bauteile beherbergt und das Ventil mit der Pumpe verbindet, einem beweglichen Ventilkegel, einer oder mehreren Federn sowie einer Einstellschraube, mit der die Federn zusammengedrückt und der Einstelldruck angepasst werden.

Wenn der Druck am Ventileinlass ansteigt, erreicht er schließlich einen Punkt, an dem sich die Feder leicht zusammenzieht, wodurch der Ventilkegel bewegt wird und eine kleine Menge der geförderten Flüssigkeit umgeleitet wird. Dies wird als „Öffnungsdruck“ des Ventils bezeichnet. Bei einem internen Überdruckventil wird dieser Durchfluss zurück zur Saugseite der Pumpe geleitet. Steigt der Druck weiter an, öffnet sich das Ventil weiter, um mehr Durchfluss zurück zur Saugseite umzuleiten. Ist die Druckleitung blockiert oder vollständig geschlossen, werden 100 % der Förderleistung der Pumpe durch das Ventil umgeleitet. Dies wird als „Vollbypassdruck“ bezeichnet. Kehrt der Druck auf den Normalwert zurück, bewegt die Feder den Ventilkegel, um das Ventil zu schließen, und die Pumpe kehrt zur vollen Förderleistung zurück.
