Eine Art Zahnradpumpe, deren Antriebsrad nach innen gerichtete Zähne hat und als Rotor bezeichnet wird. Dieser Rotor dreht ein versetztes Leerlaufrad mit weniger nach außen gerichteten Zähnen. Eine aus dem Pumpenkopf herausragende Halbmondform erzeugt diesen Versatz und dichtet die zwischen den Zahnradzähnen gebildeten Pumpenkammern ab. Klicken Sie hier, um unser Erklärvideo zu diesem Thema anzusehen
Innenzahnradpumpe
Was ist eine Innenzahnradpumpe?
Eine Art Zahnradpumpe mit einem Antriebszahnrad, dessen Zähne nach innen gerichtet sind und das als Rotor bezeichnet wird. Dieser Rotor treibt ein versetztes Zahnrad mit weniger nach außen gerichteten Zähnen an, das als Umlenkzahnrad bezeichnet wird. Eine halbmondförmige Auskragung am Pumpenkopf sorgt für diesen Versatz und dichtet die zwischen den Zahnradzähnen gebildeten Pumpkammern ab. Klicken Sie hier, um unser Video „So funktioniert es“ zu diesem Thema anzuzeigen.

Wie funktionieren Innenzahnradpumpen?
Die Innenzahnradpumpe ist eine rotierende Verdrängerpumpe, die Flüssigkeit mithilfe der Drehbewegung der Pumpenelemente fördert. Die Flüssigkeit tritt am Ansauganschluss zwischen den Zähnen des Rotorzahnrads – dem größeren äußeren Zahnrad – und dem Mitnehmerzahnrad – dem kleineren inneren Zahnrad – ein. Die ineinandergreifenden Zahnräder von Rotor und Mitnehmer bilden geschlossene Hohlräume für die Flüssigkeit, um die Volumensteuerung zu gewährleisten.

Wenn sich die Zähne aus dem Eingriff lösen, entstehen am Ansauganschluss Unterdruckzonen, die Flüssigkeit in die Hohlräume saugen. Die Flüssigkeit fließt weiter durch die Pumpe, wobei das Prinzip „Zahnrad im Zahnrad“ zum Tragen kommt. Ein Rückfluss der Flüssigkeit zur Ansaugseite wird durch den Halbmond am Pumpenkopf verhindert, der als Dichtung zwischen Ansaug- und Druckanschluss dient.
Wenn die Zähne vollständig ineinandergreifen, wird die Flüssigkeit aus den Hohlräumen herausgedrückt und durch den Anschluss ausgestoßen. Das Zahnrad wird vom Antriebszahnrad gedreht.
Wenn sich die Zahnräder aus dem Eingriff lösen, entsteht auf der Einlassseite der Pumpe ein sich ausdehnendes Volumen. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der Flüssigkeit in die Pumpe saugt. Die Flüssigkeit wird zwischen den Zahnnuten und der eng anliegenden Wand des Gehäuses eingeschlossen. Durch die Drehung der Zahnräder wird die Flüssigkeit zur Auslassseite der Pumpe befördert. Die Flüssigkeit fließt nicht zwischen den Zahnrädern hindurch. Am Auslass drückt das Ineinandergreifen der Zahnräder die Flüssigkeit durch den Anschluss.

Wofür werden Innenzahnradpumpen eingesetzt?
Innenzahnradpumpen kommen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen zum Einsatz, da sie für einen breiten Viskositätsbereich geeignet sind und in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich sind. Zu den gängigsten Anwendungsbereichen zählen unter anderem Asphalt, Klebstoffe und Schokolade.








