Wie funktioniert eine Komponenten-Gleitringdichtung?
Komponenten-Gleitringdichtungen arbeiten mit zwei getrennten Dichtflächen. Eine Dichtfläche (statisch) wird in der Regel im Pumpengehäuse oder im Halter montiert, während die andere (rotierende Dichtfläche) auf der Pumpenwelle angebracht wird. Diese beiden Dichtflächen sind glatt und hochpräzise bearbeitet. Beim Pumpen der Flüssigkeit dringt die Prozessflüssigkeit in Richtung der Dichtflächen vor. Wenn die Flüssigkeit schließlich in den Raum zwischen den Dichtflächen eindringt, bildet sich ein hydrodynamischer Film, der die Dichtung herstellt und die Flächen schmiert. Dies ist die Primärdichtung. Eine Feder hilft dabei, die Dichtflächen zusammenzuhalten, um die Primärdichtung aufrechtzuerhalten.

Sekundärdichtungen werden durch O-Ringe, Faltenbälge oder Dichtungen gebildet, die ein Austreten an der Stopfbuchse oder entlang der Welle verhindern.