Wie funktioniert eine Pumpe für niedrigviskose Flüssigkeiten?
Pumpen für niedrigviskose Flüssigkeiten, auch als Flügelzellenpumpen bezeichnet, fördern Flüssigkeit mithilfe der Drehbewegung mehrerer Gleitflügel. Flügelzellenpumpen bestehen aus einem geschlitzten Rotor, der sich in einem nockenförmigen Gehäuse dreht. Dieser Rotor ist dicht an der Wand der Nocke angeordnet, sodass an der gegenüberliegenden Wand ein sichelförmiger Hohlraum entsteht.
Jeder Schlitz des Rotors enthält eine Gleitschaufel. Während sich der Rotor dreht, wirken Zentrifugalkraft, Hydraulikdruck und Schubstangen zusammen, um jede Schaufel zum Gehäuse hin auszudehnen. Dadurch entsteht auf der Einlassseite ein sich ausdehnender Hohlraum – wodurch ein Unterdruck erzeugt wird, der Flüssigkeit in die Pumpe saugt. Die Flüssigkeit wird zwischen den Schaufeln und dem Gehäuse eingeschlossen. Durch die Drehung des Rotors werden die Flüssigkeitshohlräume zur Auslassseite der Pumpe befördert.
Auf der Auslassseite werden die Schieber wieder in ihre Schlitze zurückgedrückt, wodurch sich die Hohlraumgröße verringert und die Flüssigkeit durch den Anschluss gedrückt wird.
